Ball des Senats am 30.11.2013

 

Freudenthaler stiften Freundschaften fürs Leben

Die KG Freudenthal hat seit Samstagabend drei neue Ehrensenatoren. Warum man ausgerechnet zu den Freudenthalern geht? Weil man dort Freunde findet fürs Leben.

Und zwar Freunde, auf die man sich verlassen kann. Diese Sätze von Udo Erpenstein stehen über dem ganze Abend im Hotel Mövenpick. Die drei neuen Ehrensenatorene werden die Botschaft des Karnevals und vor allem der KG Freudenthal in die Welt transportieren.

Udo Erpenstein, Unternehmer aus Roxel, Günter Malchow, freischaffender Maler, und Lambert Lensing-Wolff, Verleger der Münsterschen Zeitung und Chef des Medienhauses Lensing, wurden am Samstagabend zu Ehrensenatoren ernannt. „Ehrensenator ist man ab der Ernennung, und dann ein Leben lang“, sagt Moderator Jan Homann.

Bewegende Stunden


Die Ehrensenatorentaufe ist der Höhepunkt des Balls am Samstagabend. Er steht unter dem Motto „Let’s dance!“ – und entsprechend bewegt und bewegend sind die Stunden im Europasaal. „Diese Ballnacht wird rauschend sein“, sagt Freudenthal-Präsident Bernard Homann zu Beginn. Er sollte Recht behalten.

Die kleinen Husaren der Karnevalsgesellschaft eröffnen die Show mit ihrem akrobatischen Auftritt – und bekamen viel Applaus für ihre rhythmische und spannende Vorführung. Zuvor hatte schon eine Gruppe der Tanzschule Wichtrup ihren Einstand gegeben. Yvonne Wichtrup, Klaus Hengefeld, Dr. Jochen Stirnberg, Dr. Dietmar Erber und Jürgen Föcking waren schon vorher zu Senatoren der Karnevalsgesellschaft gekürt worden. Sie haben am Schluss des Abends einen hinreißenden Auftritt.

Ehre verdienen


Die Ehrensenatoren mussten sich ihre Ehre verdienen. Günter Malchow, ein langjähriger Karnevalist ursprünglich aus Coesfeld, hat eine Sonderedition eines Bildes aufgelegt – und elf Exemplare des abstrakten Prinzipalmarktes geschaffen. Für 511 Euro sind sie erhältlich, am Samstag gab es nur noch drei Exemplare. Der Erlös fließt in die Jugendarbeit der Freudenthaler.

Udo Erpenstein ist ein Freudenthal-Urgestein, ein umtriebiger Karnevalist, ein fröhlicher Senator und nun Altgardist, sagt Laudator Dr. Christoph Götz über ihn. Ein treuer Freudenthaler.

Mit Herzblut und Liebe


Lambert Lensing-Wolff, über den dessen Laudator Thorsten Kambach behauptet, er feiere seit 25 Jahren inkognito außerhalb von Dortmund Karneval, sei ein halber Münsterländer. Seine Münstersche Zeitung berichte seit Jahrzehnten über den Karneval, Lambert Lensing-Wolff selbst sei kreativ, verbindlich und humorvoll. „Er legt viel Herzblut und Liebe in seine Zeitungen“, sagt Kambach. Ein bisschen rheinisches Blut und viel Liebe zu Münster und seinem Karneval – das ist Grund genug, Ehrensenator in Münsters Aushänge-Karnevalsgesellschaft zu werden.


Quelle, Münstersche Zeitung, Stefan Bergmann

 

Freudenthaler bitten zum Tanz

Walzer, Rumba oder Foxtrott: Trotz der ganzen Palette an Standardtänzen war der Ball des Senats der KG Freudenthal am Samstagabend alles andere als Standard. Rund 600 Ballgäste erlebten im Saal des Hotels Mövenpick ein tänzerisches Spektakel, das dem gewählten Motto „Let‘s Dance“ alle Ehre machte.

Die neuen Senatoren der Freudenthaler, die an diesem Abend geehrt werden sollten, mussten allesamt erst einmal antanzen. Jeder der Kandidaten hatte wochenlang die richtigen Schritte einstudiert, die eine närrische Jury im Ballsaal bewertete. „Das ist ja wie Ameisen platt treten“, unkten die Karnevalisten beim Auftritt von Dr. Dietmar Erber. Der CDU-Politiker betrat im argentinischen Anzug die Bühne und legte mit seiner Tanzpartnerin einen Tango aufs Parkett.

Vom Cowboymarsch zum langsamen Walzer mauserte sich Jürgen Föcking. Dennoch entging der Rechtsanwalt für Strafrecht nicht einer Abmahnung durch die Jury. Klaus Hengefeld stürmte im DJ-Ötzi-Outfit mit einer Polka übers Parkett, und Zahnarzt Dr. Joachim Stirnberg bescheinigten die Juroren, beim Walzer „Sprungfedern unter den Füßen“ zu haben. Am Ende glänzte Tanzlehrerin Yvonne Wichtrup mit Rock `n` Roll. „Du solltest das beruflich machen“, meinten die Richter und gaben allen Senatoren elf närrische Punkte sowie Mützen und Urkunden.

Der Sohn der frisch gekürten Senatorin, André Wichtrup, wirbelte die Ballgesellschaft mit modernem Hip Hop durcheinander. Gemeinsam mit seiner Tanzgruppe zeigte der junge Tänzer zu flotten Rhythmen, was tänzerisch alles möglich ist. Mit perfekter Eleganz setze ein professionelles Tanzpaar dann noch einen leichtfüßigen Höhepunkt. Bei Walter, Slowfox, modernem Tango und Co. kam das Publikum ins Schwärmen. Die Gäste selbst tanzten den ganzen Abend lang zu Live-Musik. „Spaß ist, was wir daraus machen“, moderierte Senatspräsident Jan Homann charmant und wortgewandt durch den Abend.

Ehrensenatoren


Kunst und Kultur im Karneval verfestigt die KG Freudenthal in dieser Session durch ihre drei neuen Ehrensenatoren. Maler und Künstler Günter Malchow gestaltete unlängst ein eigenes Werk für Münsters älteste Gesellschaft und will fortan „Farbe, Rhythmus und Struktur“ im Freudenthal-Karneval sicherstellen. Als Dortmunder und „halber Münsteraner“ durch verwandtschaftliche Wurzeln erhielt Verleger Lambert Lensing-Wolff die Auszeichnung zum Ehrensenator. Der dritte Ehrensenator Udo Erpenstein habe sich als „strammer Gardist“ und „honoriertes Mitglied im Elferrat“ um die Ehrhebung in den Stand des Ehrensenators verdient gemacht. Als „Alter Sack“ besucht der Karnevalist regelmäßig den närrische Stammtisch.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Jennifer von Glahn

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