Gala

Es war ein Heimspiel für Prinz Bernard I. Ist doch die KG Freudenthal seine Muttergesellschaft. Viel umjubelt wurde der Prinz beim vierstündigen Showprogramm mit 500 Besuchern in der Halle Münsterland.

Nur das Beste vom Besten ist gut genug, wenn die KG Freudenthal zur rauschenden Galanacht in die Halle Münsterland lädt. Die rund 500 Besucher werden nicht enttäuscht, erleben am Samstagabend ein vierstündiges Showprogramm mit einem glänzend aufgelegten Prinzen Bernard Homann, der bei seiner Muttergesellschaft Freudenthal als närrischer Held der Session umjubelt wird und ein glanzvolles Heimspiel hat.

Unter der Regie des innovativen Präsidenten Jan Homann hat sich die Gala in nur kurzer Zeit spürbar weiterentwickelt. Alte Prunksitzungs-Zöpfe sind abgeschnitten, es weht ein frischer Wind durch das alte Freudenthal und Homann trifft damit den Geschmack des Publikums.

Zum Auftakt eine kurze Lasershow, statt langer Begrüßungsansprachen mit Verlesen aller wichtigen Menschen im Saal, geht es sofort knackig von Null auf Hundert los mit der Tanz-Showformation „Eclipse“, die einen Bühnenausflug in den Orient bietet. Dann artistische Comedy mit Jens Ohle. Der Hamburger Jung mit Leiter und Hochrad kann zwar keine tollen Kunststücke, dafür aber wortwitzig das Publikum in seinen Auftritt einbauen.

In Sachen „hausgemachter Humor“ überzeugt der Freudenthal-Senat beim Auftritt als fesche Preußen-Kicker, die rheinische Tanzformationen „Echte Fründe“ wird erst nach zwei Zugaben von der Bühne gelassen und die ZiBoMo-Formation Wolbeck ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um exzellenten Tanz aus der Heimat geht. Mit der Schlagermafia und den Cowboy-Damen von „Magic Unity“ um kurz nach Mitternacht gelingt, was im lokalen Karneval selten geworden ist. Nämlich ein atemberaubendes Bühnenspektakel der Extraklasse.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Helmut P. Etzkorn


Gala der Superlative

Es war eine Gala der Superlative mit Knalleffekten, hochkarätigem Tanz und musikalischen Höhepunkten. 550 festlich gekleidete Gäste genossen in der Halle Münsterland rund fünf Stunden Programm mit Besuch des Prinzen Bernhard Homann I., für den die Gala seiner Muttergesellschaft ein echtes Heimspiel war. Außerdem gab es noch eine närrisch-tänzerische Einlage des Elferrats.

Fast gerührt wirkte Prinz Bernhard I., als er jubelnd auf der Gala-Bühne der Freudenthaler empfangen wurde. Minutenlang riss der Applaus nicht ab, während Prinz und Freudenthal-Präsident Jan Homann inmitten des Gefolges standen, einer riesen Schar aus Prinzengarde, Stadtwache und Fanfarenkorps. "Ich kenne diese Bühne, ich habe hier sonst als Präsident gestanden, jetzt bin ich als euer Prinz hier", freute sich Homann sichtlich und lobte gleich die ausgelassene Stimmung der Gala-Gäste. "Karneval feiern, das können die Freudenthaler, das kann ich beurteilen", so der Prinz.

Grund für die Wahnsinns-Stimmung waren Programmpunkte der Extraklasse. Den schönen Auftakt machten die Mädchen der Showtanzgruppe "Eclipse", alte Bekannte auf den freudenthalschen Galas. Die 22 jungen Damen begeisterten als bezaubernde Jeannies in hellblauen Bauchtanzkostümen und umtanzten mit eleganten Bewegungen und akrobatischem Können einen Flaschengeist. Riesen Applaus zum Einstieg: Das Publikum wollte bereits den ersten Akts nicht von der Bühne lassen. Präsident Homann wusste den auch den Grund dafür: "In Münster darf man erst von der Bühne gehen, wenn das Publikum euch lässt", schmunzelte der Moderator.

Stehenden Applaus gab es auch später am Abend für die starke Truppe "Echte Fründe". Das Rheinische Tanzkorps bevölkerte mit 45 Akteuren geradezu die Bühne und bewies tanzkräftig, dass der rheinische Karneval nicht umsonst hochgelobt ist. Mit Schwung und Elan flogen die Mariechen zu kölschen Klängen nur so durch die Luft, Pyramiden und Hebefiguren folgten am laufenden Band. Beifall pur und eine lange Zugabe waren das Ergebnis. Zuvor bewiesen die münsterischen Karnevalisten aber, dass sie der Truppe aus der Nähe von Leverkusen in nichts nachstehen: 33 junge Mädels und 3 Tanzmariechen in Blau und Gelb der KG Zibomo aus Wolbeck brachten die Bühne regelrecht zum Wackeln. Spagat und typische Tanzmariechenformationen führten die Mädchen mit Präszision und Leichtigkeit vor. Stimmung im Saal und Jubel für so viel Können in jungen Jahren waren das Ergebnis.

Die Mitglieder des Elferrats schlugen als Fußballkarnevalisten tänzerisch die Brücke zwischen dem SCP und der fünften Jahreszeit. Hoch hinaus ging es auch bei Jens Ohle. Der Comedy-Akrobat mit dem "höchsten Einrad Deutschlands" schnappte sich ausgerechnet Bernhard Homanns Sohn Tom als Gehilfen für seine Bühnenschau, bei der er mit flotten Sprüchen und derben Humor versuchte, das rollende Riesengefährt zu erklimmen. Prinz Bernhard I. brillierte bei seinem Heimspiel auf der Gala seiner Muttergesellschaft vor allem mit seinem Lied, dem Traditionslied der KG Freudenthal, dass der Prinz persönlich aufgepeppt hat.

Die Brücke zwischen Fußball und Karneval - Die Freudenthaler haben den Adler, das Wahrzeichen des SC Preußen Münster zum 110-jährigen Bestehen des SCP in ihren Orden aufgenommen -schlug der Elferrat der Gesellschaft. Als "Fußballkarnevalisten" schwebten die verkleideten Ratsmitglieder mal als Elfen, mal als Kicker und Keeper, tänzerisch über die Bühne. Musikalisch wiesen sie darauf hin, dass ein SCP-Ehrenmitglied und Freudenthal-Karnevalist noch heute als Bindeglied zwischen den beiden münsterischen Traditionen gilt. Für ihren humorvollen Auftritt mit viel Schwung und einer närrischen Choreografie erntete der Elferrat Jubel und Beifall.  Zum großen Finale, noch vor dem prunkvollen Auftritt der Showtanzgruppe Magic Unity, sorgte die Schlagermafia mit Musik für Stimmung. Als Elvis präsentierte das Duo Lieder aus allen Jahrzehnten.

Quelle: www.allesmuenster.de/cms/freudenthal-gala-der-superlative/

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