Gardevergatterung

Neue Gardisten in Amt und Würden

Die KG Freudenthal hat am Wochenende neue Gardisten aufgenommen. Zuvor mussten sie mehrere Prüfungen bestehen.

Was wäre die Stadt ohne „Wilsberg“, „Thiel“ und „Boerne?“ Dass die Figuren aus den münsterischen Krimis bei der Vergatterung der Neumitglieder der Garde der Karnevalsgesellschaft Freudenthal vorbeischauten, war doch fast selbstverständlich. Und dass sie die Fragen zu ihrer Person und ihren Vorlieben mit Bravour beantworten konnten, versteht sich ebenfalls. Denn immerhin wollten Philipp Rhode, Lennart Dülberg und Florian Krämer in den Kreis der Gardisten aufgenommen werden und hatten sich auf ihre Rollen vorbereitet.

Kein Wunder also, dass die Antworten trotz der einen oder anderen Strafrunde schnell und sicher kamen – und die Prüfungskommission ihrerseits an die Gläser gebeten wurde.

In diesem Jahr sollten dann auch gleich zwei neue Ehrengardisten aufgenommen werden: Theo Offer, der sich um den Wagenbau verdient gemacht hat, und Lukas Feldhaus, der die Garde ebenfalls kräftig unterstützt, wurden selbstverständlich von Oberst Florian Schulz befördert.

Doch zuvor mussten die Anwärter auf das Amt der Gardisten bei verschiedenen Spielen ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen. Die hatten es in sich: Denn plötzlich waren die Einzelteile der Gardeuniform aus unerklärlichen Gründen verschwunden und mussten erst einmal gesucht werden. Auch der anschließende Schwur auf die Fahne war nicht ganz ernst zu nehmen: Die Garde, ganz nach ihrem Protokoll, hat immer und allzeit für das Wohl des Präsidenten und des Elferrates zu sorgen. Und wer sich nicht danach richtet, der wird dann, getreu dem Ausruf der Garde, eben „erschossen”.

Quelle: muensterschezeitung.de - Claus Röttig

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