Senatorenfrühschoppen-2019

Ein letztes „Bel Ami“ mit Leo

Prinz Leo Squillace verabschiedet sich beim Senatsfrühschoppen seiner Muttergesellschaft Freudenthal vom närrischen Parkett und wird zum Ehrensenatoren ernannt.

Ein letztes Mal fordert er „mehr Applaus“, fragt „Wo isse der Kapellemeister?“ und schmettert Sekunden später sein „Bel Ami“ in den Saal. Münsters „ Prinz der Herzen“ Leo Squillace verabschiedet sich am Karnevalsdienstag beim Senatsfrühschoppen seiner Muttergesellschaft Freudenthal mit Wehmut und Dankbarkeit von der närrischen Bühne.

„Ich bin etwas traurig, aber ihr habt mir einen Lebenstraum erfüllt. Ohne Freudenthal und Prinzengarde hätte ich nichts machen können“, meint Squillace, und 333 jecke Gäste im Stadthotel-Saal jubeln ihm zu. Als Dank für sein Engagement wird Leo schließlich zum Ehrensenator der KG Freudenthal ernannt.

Homann wird Ehrenpräsident

An seiner Seite steht der ehemalige Freudenthal-Präsident und aktuelle Generalprinzmarschall Bernard Homann. Weil der Immobilienmakler in seiner Amtszeit „Freudenthal weit nach vorn gebracht hat“, so Präsident Matthias Reck , bekommt Homann den Titel „Ehrenpräsident“ verliehen. Reck: „Wenn wir im Freudenthal ein Problem haben, ist Bernard für uns da!“

Homann, sichtlich gerührt von der Auszeichnung, singt mit seinen damaligen Prinzen-Adjutanten Thomas Straßburg und Jan Homann sein modifiziertes „Freudenthal-Lied“ und verspricht, „immer ein Markenbotschafter für Freudenthal“ bleiben zu wollen.

"Geilste Entscheidung"

Reck selbst zieht bei der letzten Veranstaltung im ersten Jahr seiner Präsidentschaft ein positives Fazit: „Gut besuchte Großveranstaltungen, viele aktive Helfer. Die Kooperationen haben mich ebenso wie der Kleine Rat toll unterstützt.“

Den vom Bürgerausschuss massiv angestrebten Entschluss, trotz einiger Böen am Nachmittag den Rosenmontagszug etwas verspätet doch noch stattfinden zu lassen, bezeichnete Reck als „geilste Entscheidung der Session“.

Viel Beifall

Viel Beifall gibt es auch für das Stadtjugendprinzenpaar René und Kristin, die ebenfalls bei der Freudenthal-Sitzung ihren letzten Auftritt haben. „Das war eine sensationelle Leistung“, so Senatschef Lars Michler.

Im Programm gefallen Manfred-Martin Nutsch-Mai als „Manni, der Rocker“ ebenso wie das wortwitzige Komödianten-Duo „Horst und Hilde“, der humorvolle „Köbes“ Oli Materlik und das Freudenthaler Tanzkorps.

 

 

Quelle: Westfälische Nachrichten, Helmut P. Etzkorn

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